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Berger, Christoph Heinrich
Leben
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Leben ↑
Berger: Christoph Heinrich edler Herr v.
B., ältester Sohn Joh. Heinrichs (s. d.), geb. 18. März 1687 zu Wittenberg, 1710 Doctor der Rechte, 1714 Beisitzer im Niederlausitzer Landgerichte und in der Juristenfacultät, 1719 ordentlicher Professor der Institutionen, Assessor im Hofgerichte und im Schöppenstuhl, um jene Zeit auch Comes palatinus, 1723 Hof- und Justizrath, 1725 Mitglied des Appellationsgerichtes zu Dresden, 1726 aufgerückt zur dritten ordentlichen Professur an der Wittenberger Juristenfacultät (Digesti infortiati et novi), lebte von 1727 an mehrere Jahre zu Aurich als kursächsischer delegirter Commissarius zur Beilegung der zwischen Fürsten und Landständen von Ostfriesland ausgebrochenen Streitigkeiten, 1733 Nachfolger seines Vaters im Reichshofrath, † 15. Juli 1737. — Biographie und Schriftenverzeichniß von ihm gibt Jugler, Beiträge I. S. 61 ff. Unter den Schriften (außer Ausgaben von Werken seines Vaters) sind bemerkenswerth: "Commentatio de personis vulgo larvis seu Mascheris", "Von der Carnevalslust", zuerst 1720, dann vermehrt 1723, eine sehr gelehrte Arbeit.
Autor ↑
Muther.Empfohlene Zitierweise ↑
Muther, Theodor, „Berger, Christoph Heinrich“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
2
(1875), S.
373
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd130375381.html?anchor=adb
Berger, Christoph Heinrich von
Name: Berger, Christoph Heinrich von
Lebensdaten: 1687 bis 1737
Beruf/Lebensstellung: Jurist
Konfession: evangelischer Vater
Autor ADB:
Muther, TheodorPND: 130375381