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Johann Adolph, Prinz von Sachsen-Gotha
Leben
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Leben ↑
Johann Adolph, Prinz von
Sachsen-Gotha, geb. am 18. Mai 1724, gest. am 29. April 1799 zu Friedrichs-Tanneck bei Eisenberg, war der jüngste Sohn Herzog Friedrichs II. von Sachsen-Gotha und seiner Gemahlin Magdalena Auguste von Anhalt-Zerbst. Er wurde zu Gotha erzogen, ging dann (1735) zu seiner weiteren Ausbildung auf drei Jahre nach Genf und trat dann (1739) in dänische Kriegsdienste, wo er bald (1739) Gardecapitän wurde. Im
J. 1743 trat er in kursächsische Dienste, kämpfte als Oberst in der Schlacht bei Hohenfriedberg (1745). Er lebte hierauf (1746) eine Zeit lang als Generalmajor in Neuenburg und wurde 1753 General der Infanterie und dann Generallieutenant. Beim Ausbruche des siebenjährigen Krieges (1756) wurde er in der Nähe von Altenburg durch die Preußen gefangen genommen, auf sein gegebenes Ehrenwort aber, nicht wieder gegen sie zu fechten, in Freiheit gesetzt. Er zog sich hierauf nach Friedrichs-Tanneck bei Eisenberg zurück, baute sich das dortige Schloß und starb unvermählt als Senior des ernestinischen Hauses Sachsen. Sein Leichnam liegt in der Fürstengruft zu Eisenberg.
Literatur ↑
M. Th. Frommelt, Geschichte des Herzogthums Sachsen-Altenburg, Leipzig 1838, S. 165.
Autor ↑
A. Beck.Empfohlene Zitierweise ↑
Beck, August, „Johann Adolph, Prinz von Sachsen-Gotha“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
14
(1881), S.
376
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd136302181.html?anchor=adb
Johann Adolf
Name: Johann Adolf
Namensvariante: Johann Adolph von Sachsen-Gotha
Lebensdaten: 1724 bis 1799
Beruf/Lebensstellung: Prinz von Sachsen-Gotha; General
Konfession: evangelisch
Autor ADB:
Beck, AugustPND: 136302181