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Jachtmann, Johann Ludwig
Leben
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Leben ↑
Jachtmann: Johann Ludwig J., geb. am 21. April 1776 zu Berlin, bildete sich in der Technik der Stempelschneidekunst als Schüler des Münzmedailleurs Stierle aus. Seit 1811 ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, wurde er 1820 zum Hofmedailleur ernannt. Man verdankt ihm eine Reihe von Medaillen, deren künstlerischer Werth, durch die einschränkenden Zeitverhältnisse bedingt, sich weniger im Styl und in der Composition, als in der sauberen Behandlung kund gibt. Erwähnenswerth sind die der Errichtung von Blüchers Standbild in Rostock, dem Gedächtnißfeste A. Dürer's (1828) und der dritten Reformations-Jubelfeier geltenden Denkmünzen, ferner die Medaillen mit dem Bildnisse Friedrich des Großen, Friedrich Wilhelm III. und des Dr. Reil. Die Sorgfalt seiner Arbeiten erwarb ihm die Anerkennung staatlicher Behörden und mehrere Aufträge zur Anfertigung großer Siegelstempel.
J. starb am 3. Sept. 1842 in seiner Vaterstadt.
Autor ↑
v. Donop.Empfohlene Zitierweise ↑
Donop, von, „ Jachtmann, Johann Ludwig“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
13
(1881), S.
530
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd136250734.html?anchor=adb
Jachtmann, Johann Ludwig
Name: Jachtmann, Johann Ludwig
Lebensdaten: 1776 bis 1842
Beruf/Lebensstellung: Stempelschneider
Konfession: evangelisch?
Autor ADB:
Donop, vonPND: 136250734
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