<< Hummel, Karl
Hummelberg. >>
Hummel, Maria Innocentia (Taufname: Berta)
Franziskanerin, Zeichnerin,
* 21.5.1909 Massing (Niederbayern),
† 6.11.1946 Kloster Sießen (Württemberg).
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Adolf (1885–1953),
Kaufm.,
S d.
Kaufm. Jakob u. d. Katharina Heilmaier;
M Viktoria (
* 1885),
T d. Michael Georg Anglsperger, Landesproduktenhändler, Bauer u. Bäcker in
M., u. d. Kreszenzia Stießberger.
Leben ↑
H. zeigte schon früh zeichnerische Begabung. Seit 1927 besuchte sie die
Staatl. Kunstgewerbeschule in München. Nach Abschluß der Studien trat sie 1931 in das Franziskanerinnenkloster Sießen ein und nahm 1934 den Schleier. –
H. malte in Pastell und Öl Natur-, Andachts- und Heiligenbilder und zeichnete auch satirische Karikaturen. Sie fertigte Entwürfe für Paramente und Wandteppiche. Die Altarbilder in Massing (1938), Tuttlingen und Rattmannsdorf stammen von ihr. Berühmt wurde sie vor allem durch ihre treuherzigen Kinderzeichnungen, die auf Bildpostkarten weite Verbreitung fanden. Seit 1935 werden nach Vorlage von
H.s Kindergestalten von der Firma W. Goebel, Oeslau, Kleinfiguren hergestellt und vertrieben. Diese „Hummel-Figuren“ (bis jetzt 200 verschiedene Modelle) erfreuen sich großer Beliebtheit und werden in alle Welt verkauft.
Werke ↑
Abb. in: Das Hummelbuch,
hrsg. v. M. Seemann, 1934;
Hui, die Hummel!, Bilder
v. B.
H. mit begleitenden Gedichten, 1951.
Literatur ↑
H. Schnell, in: Das Münster I, 1947/48, S. 369
(Selbst-P);
Vollmer.
Autor ↑
Gerlinde RunzierEmpfohlene Zitierweise ↑
Runzler-Huth, Gerlinde, „Hummel, Maria Innocentia“,
in: Neue Deutsche Biographie
10
(1974), S.
56
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118819801.html
Hummel, Maria Innocentia
Name: Hummel, Maria Innocentia
Namensvariante: Hummel, Berta
Lebensdaten: 1909 bis 1946
Geburtsort: Massing (Niederbayern)
Sterbeort: Kloster Sießen (Württemberg)
Beruf/Lebensstellung: Franziskanerin; Zeichnerin
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Runzler-Huth, GerlindePND: 118819801