<< Becker, Hugo
Becker. >>
Becker, Jean
Violinspieler,
* 11.5.1833 Mannheim,
† 10.10.1884 Mannheim.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Karl Becker, Handwerker, später Militärmusiker und Tanzkapellenleiter;
⚭ Berta Seib, aus Straßburg;
S Hugo Becker (s. 1), Hans Becker (1860–1917), Geiger, Professor am Konservatorium in Leipzig;
T Jeanne (1858–93,
⚭ 1891 Landgerichtsrat Dr. Oskar Grohé), Pianistin.
Leben ↑
Becker wurde von seinem Vater, Hugo Hildebrandt und Aloys Kettenus ausgebildet; er war bis 1865 Konzertmeister am Nationaltheater in Mannheim. Schon vorher durch Konzertreisen bekanntgeworden, erlangte er durch Gründung eines Streichquartettes in Florenz bald internationalen Ruf. Nach Auflösung des Florentiner Quartettes bildete er zusammen mit seinen drei Kindern ein Familienquartett (1886). Seine Hauptverdienste liegen auf dem Gebiet der Kammermusikpflege; als Komponist schrieb er kleine Salonkompositionen.
Literatur ↑
H. Grohé, J.
B. z. 100. Geburtstag, in: Mannheimer Gesch.bll., 1933, H. 4
(P); F. Baser, Johannes (Jean)
B., Geiger, Erzieher u. Streichquartettführer, in: Bad.
Bll. f.
Volkskde.,
Bd. 4: Bad. Köpfe, 1938
(P); K. Stephenson, in:
MGG (L).
Portraits ↑
Bronzebüste
v. K. F. Moest (Schloßgarten Mannheim);
Phot.,
ca. 1880, u.
Phot. mit d. Florentiner Quartett (Öffentl.
Wiss. Bibl. Berlin, Musikabt.).
Autor ↑
Rudolf ElversEmpfohlene Zitierweise ↑
Elvers, Rudolf, „Becker, Jean“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
712
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116103752.html