<< Becker, Eduard
Becker, Fridolin >>
Becker, Egeling (Angelus, Engelmus, Engelinus, Eggelingus)
Prediger und liturgischer Schriftsteller aus Braunschweig,
† 1481 Straßburg.
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| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Becker war im Wintersemester 1440/41 in Erfurt immatrikuliert, wo er 1443 die Bekanntschaft Gabriel Biels machte. 1445 wurde er Magister artium und später auch der Theologie. Von Erfurt wurde er, vielleicht auf Veranlassung Biels, nach Mainz berufen, dort bald ein gefeierter Prediger und vom Domkapitel mit der Abhaltung von Vorträgen zur Bildung des Klerus beauftragt. Aus diesen entstand vor 1460 seine Expositio canonis missae, die selbst ungedruckt blieb, aber in der geringfügigen Überarbeitung Biels unter dessen Namen eine weite Verbreitung fand (Reutlingen 1488, Tübingen 1499
u. ö.). Es handelt sich um eine Worterklärung des Kanons, die aber Anlaß gibt zu ausführlichen Exkursen über weite Gebiete der dogmatischen Theologie. Im Rahmen der üblichen allegorischen Meßerklärung wird großer Wert auf die moralische und aszetische Auswertung gelegt. Im Januar 1478 finden wir Becker in Straßburg und 1479 wieder in Mainz als Gutachter in der Sache Johanns von Wesel. Wie Geiler von Kaisersberg ist er gegen dessen Verurteilung. In Mainz und Straßburg stand er in Beziehung zu den Kartäusern, als deren Präbendar er bezeichnet wird.
Werke ↑
u. a. Sermo ad clerum; Sermo de sancto Anthonio
(beide ungedr.).
Literatur ↑
ADB I
(unter Angelus de Brunsvico);
J. Trithemius, Catalogus illustrium virorum, in: Opera historica, Frankfurt 1601, S. 164
(W-Verz.);
ders., De scriptoribus ecclesiasticis, ebenda S. 373 f.;
Ch. Schmidt,
Hist. littéraire de l'Alsace I, Paris 1879, S. 342, 347;
F. Falk, in:
Zbl. f.
Bibl.wesen 15, 1898, S. 113;
ders., Bibelstud., 1901, S. 58;
A. Franz, Die Messe im
dt. MA, 1902, S. 537-50
(L);
Hurter II, S. 987;
Wetzer-Welte I;
LThK.
Autor ↑
Erwin IserlohEmpfohlene Zitierweise ↑
Iserloh, Erwin, „Becker, Egeling“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
715
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd102452954.html
<< Angelocrator, Daniel
Angelus Silesius, mit seinem Vaternamen Johann Scheffler >>
Angelus de Brunsvico
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Angelus de Brunsvico, aus Braunschweig
gebürtig, auch Magister Engelinus, oder Eggelinus genannt,
erlangte die Magisterwürde zu Erfurt 1445, kam sodann als Prediger
nach Mainz, wirkte später am Gymnasium zu Erfurt, und starb zu
Straßburg 1481. In dem Conflicte des Johann von Wesel mit
den Mainzer Dominicanern soll er auf Seite des ersteren gestanden
haben. Ob er Weltgeistlicher gewesen oder irgend einem Mönchsorden
angehört habe, ist nicht ermittelt. Trithemius, "De scriptor. eccles." führt als seine
Schriften ein "Opus super canone missae."
"Sermones" und "Quaestiones" an.
Autor ↑
Wrn.
Empfohlene Zitierweise ↑
Wrn., „Angelus de Brunsvico“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
453 unter Angelus de Brunsvico
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd102452954.html?anchor=adb
Becker, Egeling
Name: Becker, Egeling
Namensvariante: Becker, Angelus
Namensvariante: Becker, Engelmus
Namensvariante: Becker, Engelinus
Namensvariante: Becker, Eggelingus
Namensvariante: Angelus de Brunsvico
Namensvariante: Engelinus
Namensvariante: Eggelingus
Namensvariante: Eggelinus
Namensvariante: Magister Engelinus
Lebensdaten: erwähnt 1440, gestorben 1481
Sterbeort: Straßburg
Beruf/Lebensstellung: Prediger; liturgischer Schriftsteller
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Iserloh, ErwinAutor ADB:
Wrn.PND: 102452954
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Becker, Egeling
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