<< Beck, Balthasar
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Beck, Franz
Komponist, Kapellmeister und Violinist, getauft 20.2.1723 Mannheim,
† 31.12.1809 Bordeaux.
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Johann Aloys (
† 1742), Oboist in Mannheim; erwähnt in Hof-Kalender 1723 und 1734;
M Anna Theresia Mayerin;
⚭ Anna Oniga aus Venedig; 6
T,1
S.
Leben ↑
Über Becks Vorfahren ist nichts bekannt. Er wurde am Hofe des Kurfürsten Karl Philipp von der Pfalz erzogen und war Schüler von J. Stamitz in Mannheim (seit 1741). Wegen eines Duells floh der zum Kammervirtuosen Avancierte nach Venedig, später ging er nach Neapel. In Italien setzte er seine Studien bei B. Galuppi fort. Weithin bekannt wurde er erst durch Aufführungen seiner Sinfonien 1757 in Paris; zu dieser Zeit war er auch wohl schon in Frankreich. Seit etwa 1761 war Beck Kapellmeister in Bordeaux. Während der französischen Revolution hatte er sich vor dem Tribunal zu verantworten. 1806 sandte er noch sein „Stabat Mater“ an Napoleon. - Becks Sinfonien sind ob ihrer Betonung und Entwicklung der Durchführungsteile für die Geschichte der vorklassischen Sinfonie von großer Bedeutung.
Werke ↑
Messen-Teile, Hymnen, Theater-Musiken, Klavierw., Sinfonien;
s. a. MGG
(mit Verz. d. Neudrucke).
Literatur ↑
R. Sondheimer, Die Sinfonien F.
B.s, in;
Ztschr. f.
Musikwiss. 4, 1921/22, S. 323 ff., 449 ff.;
ders., in:
MGG (L).
Autor ↑
Rudolf ElversEmpfohlene Zitierweise ↑
Elvers, Rudolf, „Beck, Franz“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
701
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119029669.html
Beck, Franz
Name: Beck, Franz
Lebensdaten: 1723 bis 1809
Sterbeort: Bordeaux
Beruf/Lebensstellung: Musiker; Komponist; Kapellmeister; Violinist
Konfession: keine Angabe
Autor NDB:
Elvers, RudolfPND: 119029669