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Elwert, Eduard
Leben
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Leben ↑
Elwert: Eduard E., protestantischer Theolog, geb. zu Canstatt 22. Febr. 1805, † ebendaselbst 9. Juni 1865, studirte und war Repetent in Tübingen, wurde 1832 Diaconus in Nagold, 1836 Professor der Theologie, zuerst in Zürich 1836—37, darauf, nach Bekleidung einer Pfarrstelle in der Heimath, zu Tübingen 1839—41, gesundheitshalber wieder Pfarrer bis 1850, zuletzt bis wenige Wochen vor seinem Tode Ephorus des theologischen Seminars in Schönthal.
E. war unter den seiner Zeit zahlreichen Jüngern Schleiermacher's in Schwaben der feinste und tiefste, dabei ein guter Philolog, hat aber außer Beiträgen in verschiedenen Zeitschriften (besonders zu nennen: "Ueber den Begriff der Religion", in der Tübinger Zeitschrift für Theologie, 1835) und
Programmen, nichts geschrieben, als die Dissertation: "De antinomia Jo. Agricolae", Turici 1836.
Literatur ↑
Vgl. Megger i. Schönthaler Progr. v. 1868.
Autor ↑
J. Hartmann d. J.Empfohlene Zitierweise ↑
Hartmann, Julius d. J., „Elwert, Eduard“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
6
(1877), S.
76-77
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116463694.html?anchor=adb
Elwert, Eduard
Name: Elwert, Eduard
Lebensdaten: 1805 bis 1865
Beruf/Lebensstellung: lutherischer Theologe; Professor der Theologie in Tübingen; Ephorus des Seminars in Schöntal
Konfession: lutherisch
Autor ADB:
Hartmann, Julius d. J.PND: 116463694