<< Girgensohn, Karl Gustav
Girtanner, Christoph >>
Girkmann, Karl
Bauingenieur,
* 22.3.1890 Wien,
† 14.7.1959 Wien. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Auszeichnungen
| Werke
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V
Laurenz (1857–1901), Fleischhauer,
S d. Viktualienhändlers Laurenz u. d. Barbara Vogl;
M
Maria (
* 1863),
T d. Südfrüchtehändlers Alois Rauchbauer u. d. Juliana Veszeli;
⚭ Wien 1926
Melanie (
* 1903),
T d.
Kaufm. Israel Steiner; kinderlos.
Leben ↑
Girkmann studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Wien und wurde auch dort 1925 zum Doktor der technischen Wissenschaften promoviert. Sein bedeutendster Lehrer war Friedrich Hartmann. Girkmanns Wirken ist gekennzeichnet durch seine schöpferischen Leistungen auf dem Gebiete des Stahlbaues und durch seine grundlegenden wissenschaftlichen Forschungsarbeiten über Elastizitätstheorie. Als Niederschlag seiner Tätigkeit entstand 1938 ein umfassendes Werk über den Freileitungsbau, in welchem die elastizitätstheoretischen Grundlagen für diesen neuen Zweig des Ingenieurwesens erstmalig dargelegt sind. 1934 habilitierte sich Girkmann für das Fachgebiet Stahlbau an der Technischen Hochschule Wien und erhielt dort 1938 das Ordinariat für Elastizitäts- und Festigkeitslehre (1949/50 Rektor). – Die wissenschaftliche Tätigkeit Girkmanns fand ihre Krönung in dem Werk über „Flächentragwerke“ (1946,
51959), das zum internationalen Standardwerk der Elastizitätstheorie ebener und gekrümmter Flächentragwerke wurde. Damit ist erstmalig in deutscher Sprache eine umfassende Gesamtdarstellung dieses für das Bauwesen wichtigen Bereiches erfolgt, die nicht nur eine didaktische Auswertung vorhandener Arbeiten, sondern auch wesentliche eigene Beiträge des Verfassers enthält
|Auszeichnungen ↑
Mitgl. d. Ak. d. Wiss. Wien, Dr.
d. techn. Wiss. h. c. (
TH Graz 1950).
Werke ↑
Weitere W u. a.
Hochspannungsfreileitungen, 1938,
21952 (mit E. Königshofer);
Elastostatik d. Platten u. Schalen, in: Civil Engineering Reference Book, London 1952.
Literatur ↑
E. Chwalla, in:
Alm. d.
Österr. Ak. d. Wiss., 1959, S. 437
(W, P);
H. Beer, in: Bauingenieur 34, 1959, S. 415
(P);
Pogg. VII a.
Portraits ↑
Ölgem. (
TH Wien, Aula).
Autor ↑
Hermann BeerEmpfohlene Zitierweise ↑
Beer, Hermann, „Girkmann, Karl“,
in: Neue Deutsche Biographie
6
(1964), S.
411
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd138085196.html
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Girkmann, Karl
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