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Girardet, Wilhelm >>
Gir, Johann (de Covelshofen)|
Kölner Bürgermeister, 14. Jahrhundert
Genealogie
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Genealogie ↑
Aus e. Zweiglinie, die sich nach ihrer Besitzung (de) Covelshofen (Coveltzhoven, Couelshof) nannte;
V (?) Tilmann.
Leben ↑
Gir – der teilweise ohne Beinamen genannte Ratsherr Johann (1367, 1375, 1377) war identisch mit ihm – war vom 14.2. bis 30.3.1369 und 1372/73 Bürgermeister zu Köln. In diese Zeit fallen die Auseinandersetzungen der Kölner Zünfte (Weberpartei) mit dem Rat und das Bestreben des Erzbischofs Friedrich von Köln, daraus für seine Machtstellung Gewinn zu ziehen. Wahrscheinlich wurde Gir 1367 als Ratsvertreter in Sachen des Ritters Birklin auf den Aachener Landfrieden entsandt und in der Folgezeit vom Rat selbst, um ihn vor den erbosten Handwerkern zu schützen, in den Turm gesetzt. Vielleicht hängt seine kurze Tätigkeit als Bürgermeister 1369 mit der damaligen Weinzapfaffaire zusammen. Gir ließ den Stiften und Klöstern, die frei vom Verbrauchszoll für Wein illegal Wein zapften, die Weinvorräte fortnehmen und brach so die Immunität. Daraufhin verließ ein Teil der Geistlichen die Stadt, und es wurde über diese das Interdikt ausgesprochen, das erst nach einem Jahr zurückgenommen wurde.
Literatur ↑
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Autor ↑
Hermann KellenbenzEmpfohlene Zitierweise ↑
Kellenbenz, Hermann, „Gir, Johann“,
in: Neue Deutsche Biographie
6
(1964), S.
408
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd136659233.html
Gir, Johann
Name: Gir, Johann
Namensvariante: Johann
Namensvariante: Johann de Covelshofen
Namensvariante: Gyr, Johann
Lebensdaten: erwähnt 1367 und 1377, gestorben 14. Jahrhundert
Beruf/Lebensstellung: Bürgermeister von Köln
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Kellenbenz, HermannPND: 136659233