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Bardewik
Lübische Ratsfamilie, der 14 Ratsherren entstammen (1188-1350).
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Leben ↑
Der Kanzler
Albert von Bardewik um 1300 ist wohl identisch mit dem 1310 verstorbenen Bürgermeister gleichen Namens. 1294 ließ er einen Rechtskodex zum amtlichen Gebrauch zusammenstellen, 1299 eine Redaktion der seerechtlichen Bestimmungen für die Flandernfahrt, beide in niederdeutscher Sprache. Von großem Quellenwert ist sein 1298 angelegtes Register (Copia) der städtischen Urkunden, das auch die älteste niederdeutsche Chronik Lübecks enthält. - Der älteste bekannte lübische Syndikus
Magister Wilhelm von Bardewik vertrat nach seinem Studium in Bologna 1310-16 die Stadt in ihren Prozessen bei der Kurie. Ratsherr
Arnold, Sohn des Albert, starb 1350 in Vermögensverfall. Der 1560 verstorbene Lübecker Bürgermeister
Nicolaus Bardewik, 1532 Flottenführer und oft als geschickter Unterhändler verwandt, gehört einer anderen, Lüneburger Familie an.
Literatur ↑
ADB I
(Albrecht v. B.); E. F. Fehling, Lübeck. Ratslinie, in: K. Koppmann, Die
Chron. d.
dt. Städte …,
Bd. 26, 1899, S. 287; G. Knodt,
Dt. Studenten in Bologna, 1899; F. Bruns, Lübecker Syndiker u. Ratssekretäre, in:
Ztschr. d.
Ver. f. Lübeck.
Gesch.,
Bd. 29, 1937/38;
Enc. Catt. I, 1949
(unter Alberto).
Autor ↑
Olof AhlersEmpfohlene Zitierweise ↑
Ahlers, Olof, „Bardewik“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
585
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd139768599.html
Bardewik
Name: Bardewik
Lebensdaten: gestorben 12.-14. Jahrhundert
Beruf/Lebensstellung: Lübecker Ratsfamilie
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Ahlers, OlofPND: 139768599
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Bardewik
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139768599
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