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Gatschet, Albert Samuel >>
Gasteiger von Raabenstein und Kobach, Albert Josef Freiherr (österreichischer Freiherr 1882)
österreichischer Genieoffizier und Diplomat,
* 28.3.1823 Innsbruck,
† 5.7.1890 Bozen. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Quellen
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus Tiroler
Geschl. (Reichsadel 1713);
V
Anton Franz (1780–1860),
k. k. Gubernialrat, Kreishptm.
v. Schwaz, Freiheitskämpfer 1796, 1800, 1809 (s.
ÖBL),
S d. Landrichters Carl Cajetan in Villanders u. d. Anna Isser;
M Josefa
v. Muchar
z. Bied u.
Rangfeld (1793–1824) aus Lienz;
Tante-v Eleonore (⚭
Jos. Duile,
† 1863, Straßen- u. Brückenbauer, s.
NDB IV);
Halb-B
Gustav (1829–90),
Bez.-hptm., Maler (s.
ÖBL); ledig;
N
Erich (1873–1938),
österr. Gen., Abschnittskommandant im 1. Weltkrieg um d. Col di Lana, verhinderte Durchbruch d. Italiener (s.
ÖBL), Marianne (⚭
Emil
Frhr. Probszt
v. Ohstorff, 1838–1913,
k. u. k. Gen. d.
Inf.).
Leben ↑
Nach Absolvierung humanistischer und technischer Studien trat Gasteiger 1846 als Ingenieur in den österreichischen Staatsbaudienst und wirkte beim Bau der Semmeringbahn mit, bei welcher er den Doppelviadukt bei Schottwien mit erbaute. 1859 diente er freiwillig als Oberleutnant der Tiroler Landesschützenkompagnie, die sich aus Steinach am Brenner rekrutierte, im Krieg gegen Italien. Auf Grund seiner Sprachkenntnisse nahm er eine Berufung nach Persien an und wurde Lehrer an der Militärakademie zu Teheran. Seinem Wirken bei der Heranbildung des persischen Pionierkorps und als Reichsgeniedirektor verdankte Persien den Ausbau der wichtigsten Fernstraßen und Befestigungsanlagen (1863–68: die Höhenstraße von Teheran nach Mazendaran an das Kaspische Meer, 1886-88 die Straße Mesched-Askabat und andere). Als erster Europäer mit dem Titel eines Khan von Persien ausgezeichnet, wirkte er auch als österreichischer Honorarkonsul und persischer Gesandter 1. Klasse; dadurch vermochte er enge wirtschaftliche Beziehungen zwischen Persien und Österreich-Ungarn herzustellen. Zahlreiche Warenlieferungen für das persische Heer und lebhafte Beziehungen zwischen den persischen und österreichischen Militärbehörden gingen auf seine Anregungen zurück. 1888 kehrte er in die Heimat zurück.
Werke ↑
u. a.
Die Handelsverhältnisse Persiens in Bezug auf d. Absatzfähigkeit
österr. Waren, 1862;
Von Teheran nach Belutschistan, 1881.
Literatur ↑
Tiroler Stimmen, 1874,
Nr. 123;
Abendbl. d. Freien Presse
v. 8. u. 11.7.1890;
F. Gasteiger.
|Gen. G.-Khan, 1949
(P);
ÖBL.
|Quellen ↑
Qu.: Wien, Kriegsarchiv;
Wien, Heeresgeschichtl.
Mus.Autor ↑
Ludwig JedlickaEmpfohlene Zitierweise ↑
Jedlicka, Ludwig, „Gasteiger von Raabenstein und Kobach, Albert Josef Freiherr“,
in: Neue Deutsche Biographie
6
(1964), S.
87 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd11883309X.html
Gasteiger von Raabenstein und Kobach, Albert Freiherr
Name: Gasteiger von Raabenstein und Kobach, Albert Freiherr
Namensvariante: Gasteiger von Raabenstein und Kobach, Albert Josef Freiherr
Namensvariante: Gasteiger, Albert Freiherr von
Namensvariante: Gasteiger, Albert Josef Freiherr von
Lebensdaten: 1823 bis 1890
Geburtsort: Innsbruck
Sterbeort: Bozen
Beruf/Lebensstellung: österreichischer Genieoffizier; Diplomat
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Jedlicka, LudwigPND: 11883309X
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Gasteiger von Raabenstein und Kobach, Albert Freiherr
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11883309X
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