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Garcaeus, Johannes der Ältere
Gardthausen, Victor Emil
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Garcke, Christian August Friedrich
Botaniker, * 25.10.1819 Bräunrode bei Mansfeld, † 10.1.1904 Berlin. (evangelisch)
Genealogie
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Leben
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Auszeichnungen
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Werke
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Literatur
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Quellen
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Autor
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Zitierweise
Genealogie
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V
Joh. Aug. Chrstn. († 1840), Oberförster;
M
Cath. Magdalene (1786–1834),
T d. Conrad Hesse, Brauer, Ackermann u. Gemeindevorsteher in Groningen
Kr. Oschersleben, u. d.
Cath. Margarete Gerecke.
Leben
↑
Garcke studierte ab 1840 in Halle Theologie (Staatsexamen 1844) und wurde 1844 von der philosophischen Fakultät Jena in absentia promoviert (Dissertation: „Exponitur biblica de iustificatione doctrina“). Danach widmete er sich als Privatgelehrter ausschließlich botanischen Studien in Halle, die in der „Flora Hallensis“ (1848-56) ihren Niederschlag fanden. 1851 siedelte er nach Berlin über, um bei Alexander Braun seine botanischen Kenntnisse zu vertiefen, wurde 1856 1. Assistent und 1865 Kustos am Königlichen Herbarium (später Königlich botanisches Museum), dem er auch seine eigene Sammlung überließ. Außerdem übernahm er die Ausbildung der Pharmazeuten und gehörte ab 1867 der Kommission für die Pharmazeutische Staatsprüfung an. Aus diesem Grunde habilitierte er sich noch 1869 für Botanik und Pharmakognosie und erhielt 1871 ein Extraordinariat. – Garcke wirkte als Lehrer und Forscher vor allem für die botanische Systematik und Floristik und schuf mit seiner „Flora von Nord- und Mitteldeutschland" (1849) ein schon zu seinen Lebzeiten in 19 Auflagen verbreitetes Bestimmungs- und Handbuch, das von der 17. Auflage ab (1895) illustriert erschien. Sein Name wurde in der Fachwelt weiterhin bekannt durch viele gründliche Spezialarbeiter besonders über die Malvengewächse, durch die Redaktion der „Linnaea“ und die Bearbeitung der botanischen Beiträge für „Ersch und Gruber“.
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Auszeichnungen
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Mitgl. d. Leopoldina (1892).
Werke
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Weitere W u. a.
Die botan. Ergebnisse d. Reise
Sr. Kgl. Hoheit d. Prinzen Waldemar
v. Preußen i.
d. J. 1845 u. 1846, 1862 (mit J. F. Klotzsch);
Über d. Gattung Pavonia, in:
Jb. d.
Kgl. botan. Gartens u. d. botan.
Mus. zu Berlin I, 1881, S. 198-223.
Literatur
↑
B. Reber,
Gal. hervorragender Therapeutiker u. Pharmakognosten, 1897, S. 185
(P);
Chronik d.
Frdr.-
Wilh.-
Univ. Berlin 17, 1903, S. 8;
Virchows
Jber. f. 1904,
Jg. 39, T. I, S. 466;
H. Rottenbach, in:
Berr. d.
Dt. Botan. Ges. 22, 1904, S. (44)
(W);
Apothekerztg. 19, 1904, S. 33;
M. Froehlich,
ebd., S. 229
(P);
Pharmazeut.
Ztg. 49, 1904, S. 45
(P);
J. Pagel, in:
BJ IX, S. 304 (u. X,
Tl. 1904);
G. A. Pritzel, Thesaurus litteraturae botanicae, 1871;
CSP.
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Quellen
↑
Qu.: Univ.-Archiv Jena,
M 305 u. 306.
Autor
↑
Ilse Jahn
Empfohlene Zitierweise
↑
Jahn, Ilse, „Garcke, Christian August Friedrich“, in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 71 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116422459.html
Garcke, August
Name: Garcke, August
Namensvariante: Garcke, Christian August Friedrich
Lebensdaten: 1819 bis 1904
Geburtsort: Bräunrode bei Mansfeld
Sterbeort: Berlin
Beruf/Lebensstellung: Botaniker
Konfession: evangelisch
Autor NDB: Jahn, IlseGND: 116422459