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Ganahl, Carl Friedrich >>
Ganahl, Johann Josef
* 12.11.1770 Tschagguns (Vorarlberg),
† 26.9.1843 Tschagguns (Vorarlberg).
Genealogie
| Leben
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus altem Montafoner
Bauerngeschl.;
V
Hans Ulrich (1725–72), übersiedelte nach
T., Gastwirt, Landwirt, Kolonialwarenhändler,
S d. Sebastian, Gastwirt u. Saumhändler, u. d. Maria
Jos. Tschofen;
M Elisabeth Neyer aus
T.;
B Josef
v. G. (Reichsadel 1803, 1759-1833), Präses d. Kollegialger, in Bozen; ⚭ 1) 1797
Susanne (1775–98),
T d. Bau- u. Bleichemeisters Kranz Keßler, 2) 1800
Maria Anna (
† 1832),
T d. Apothekers Clessin; 14
K aus 2),
u. a. Carl (s. 2).
Leben ↑
Ganahl errichtete 1797 eine Kolonialwarenhandlung in Feldkirch und widmete sich besonders dem Einkauf und Verlag von Baumwolle. 1820 schloß er sich mit der Bludenzer Handelsgesellschaft Getzner, Mutter und Compagnie sowie der Sankt Gallner Firma C. Daller-Fels zur Errichtung der Spinnerei Brunnental in Bludenz zusammen (1822 mechanische Spinnerei). 1832 brannte die Fabrik völlig ab und wurde 1834 verkauft. 1833 erbaute er an der Ill die kaiserlich königlich privilegierte Baumwollspinnerei und -weberei Ganahl und Söhne in Feldkirch, die er zur ersten großen mechanischen Weberei der Monarchie machte. Für den Vertrieb sorgten eigene Garnniederlagen in Wien, Linz und Mailand, der Absatz erstreckte sich auf Deutschland, die Schweiz und England. Seit 1816 wirkte Ganahl für die Errichtung einer Handelskammer.
Autor ↑
Gustav OtrubaEmpfohlene Zitierweise ↑
Otruba, Gustav, „Ganahl, Johann Josef“,
in: Neue Deutsche Biographie
6
(1964), S.
59
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd13635758X.html
Ganahl, Johann Josef
Name: Ganahl, Johann Josef
Lebensdaten: 1770 bis 1843
Geburtsort: Tschagguns (Vorarlberg)
Sterbeort: Tschagguns (Vorarlberg)
Beruf/Lebensstellung: Textilindustrieller
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Otruba, GustavPND: 13635758X