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Bahrfeldt, Max Ferdinand von >>
Bahrfeldt, Emil
* 1.1.1860 Prenzlau (Uckermark),
† 26.3.1929 Berlin. (evangelisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Rudolf Bahrfeldt, Gutspächter in Wilmine (Kreis Templin, Uckermark);
M Emilie Stuht, aus Klein-Krekow;
B Max Ferdinand von Bahrfeldt (s. 2); verheiratet; kinderlos.
Leben ↑
Bahrfeldt studierte zuerst Landwirtschaft, ging aber schon 1883 zum Versicherungsgewerbe über und war hierin, zuletzt in leitender Stellung, in Berlin bis 1922 tätig. 1888 wurde er in Tübingen zum
Dr. phil. promoviert. Bahrfeldt widmete sich vor allem der Erforschung des brandenburgischen Münzwesens des Mittelalters. In seiner Beschreibung der Münzen- und Medaillensammlung in der Marienburg (7 Bände, 1901–1929), bei deren Zusammenstellung er sich große Verdienste erwarb, gibt er
u. a. die einzige moderne Darstellung der Münzgeschichte von Danzig, Thorn und Elbing.
Werke ↑
Weitere W Das Münzwesen d. Mark Brandenburg, 3
Bde., 1889–1913; Mittelalterl. Münzen, 1915;
Hrsg.: Berliner Münzbll., 1898–1928;
Verz. in: Bll. f. Münzfreunde, 1930,
Nr. 10 u. 82;
Kat. seiner
Münzslg., 1921
(vor allem MA);
Kat. seiner
Bibl., zusammengestellt
v. G. Fock,
Nr. 619, 1930.
Literatur ↑
M.
v. Bahrfeldt, in:
Bll. f. Münzfreunde, 1929, S. 433 ff.;
T. Hoffmann, in: Berliner Münzbll., 1929, S. 446 ff.
(P);
J. Cahn, in:
Mitt. f. Münzsammler, 1929, S. 300;
Brandenburg 7, 1929, S. 171 f.;
Wi. VI, 1912;
Kürschner, Gel.-Kal. 1928/29;
DBJ XI (Totenliste 1929,
L);
Altpreuß. Biogr. I, 1941.
Autor ↑
Wilhelm JesseEmpfohlene Zitierweise ↑
Jesse, Wilhelm, „Bahrfeldt, Emil“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
543
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118838105.html