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Bachstedt, Johann
Leben
| Autor
| Literatur
| Zitierweise
Leben ↑
Bachstedt: Johann
B.
oder auch
Bechstedt, geb.
6. Juli 1572 zu Eisleben, † 27.
August 1635 zu Eisenach, wurde zu Königsberg und
Schleusingen erzogen, studirte zu Jena, Marburg und Heidelberg die
Rechte, wurde 1620 Magister zu Jena, dann Hofadvocat zu Coburg.
Herzog Johann Kasimir benutzte ihn öfters zu Gesandtschaften,
namentlich in der Jülich-Cleveschen Successionssache (1609). Der
Herzog hatte ihn zum Rath und Consistorialassessor ernannt und ihm
die Amtmannsstelle zu Eisfeld übertragen, welche Stellung er aber
1621 freiwillig aufgab und wieder nach Coburg zog. 1632 wurde er
von feindlichen Truppen als Geißel weggeführt. 1633 ward er
Consistorialdirector. Von seinen Schriften sind zu nennen: "Collatio jurium connubialium" und "De conditionibus sponsalium".
Literatur ↑
Gruner, Bescheibung des Fürstenthums Coburg. Cob. 1793. Bd. II. 305.
Autor ↑
Beck.
Empfohlene Zitierweise ↑
Beck, August, „Bachstedt, Johann“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
757
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd12425716X.html?anchor=adb
Bachstedt, Johann
Name: Bachstedt, Johann
Namensvariante: Bechstedt, Johann
Lebensdaten: 1572 bis 1635
Beruf/Lebensstellung: Jurist; Coburger Staatsmann
Konfession: evangelisch?
Autor ADB:
Beck, AugustPND: 12425716X