Logo der Deutschen Biographie
schwarzer Menuepunkt Schnellsuche
schwarzer Menuepunkt Erweiterte Suche
roter Menuepunkt Namen A-Z
schwarzer Menuepunkt Aktuelles
schwarzer Menuepunkt Hilfe
schwarzer Menuepunkt Über das Projekt
schwarzer Menuepunkt Impressum

NDB-Artikel

<< Friese, Robert Martin     Friesen, Julius Heinrich Graf >>

Friesen Freiherren von (lutherisch)
Leben  
Sächsische Adelsfamilie, zu der unter anderem gehören: Carl (1551–99), altenburgischer Geheimer Rat, Hofmarschall und Amtshauptmann, kaufte Rötha bei Leipzig 1592 (bis 1945 im Besitz der Familie), Heinrich Liebmann (1591–1653), Vize-Oberhofrichter zu Jena und altenburgischer Landschaftsdirektor, und sein Bruder Stephan (1598–1650), Dompropst zu Naumburg und Stiftspräsident zu Zeitz. Johann Georg Friedrich (1757–1824), sächsischer Geheimer Rat, erwarb sich große Verdienste als Präsident der Hilfs- und Wiederherstellungskommission 1814/15 und als Oberaufseher der Kunstsammlungen, Museen und der Bibliothek in Dresden (s. NND II, 1824). Geschwister sind: Juliane Charlotte (1784–1861), Pröpstin des freiadeligen Magdalenenstifts in Altenburg 1814-56, Louise (1794–1870), sächsische Oberhofmeisterin, Friedrich (1796–1871), sächsischer Wirklicher Geheimer Rat und Präsident der I. Kammer, und Hermann |(1802-82), sächsischer Oberhofmarschall, Kunstfreund und Shakespeareforscher. Von dessen Söhnen war Heinrich (1831–1910) Vorsitzender des Konservativen Landesvereins für Sachsen, Mitglied der I. sächsischen Kammer und des Reichstags (s. BJ XV, Totenliste 1910, Literatur), Ernst (1836-1913) sächsischer Generalmajor (ebenda 18, Totenliste 1913, Literatur) und Karl Freiherr von Friesen-Miltitz (1847–1928) sächsischer Generalleutnant. Der Sohn Heinrichs, Karl (1865–1929), war sächsischer Generalmajor.

Friesen, Julius Heinrich Graf
Friesen, Richard

ADB-Artikel

<< Friese, Leopold August     Friesen, Julius Heinrich >>

Friesen

 LebenAutorZitierweise

Leben  
Friesen: v. F., ein in Sachsen ansässiges Geschlecht, dessen Stammgut seit 1592 Rötha bei Leipzig ist und aus dem verschiedene Glieder in sächsischen Staats- und Kriegsdiensten zu Bedeutung gelangt sind. Heinrich v. F., auf Rötha, geb. 1610, 1650 kursächsischer Geheimerath, seit Abr. v. Sebottendorf's Tode 1664 Geheimrathsdirector und gleich jenem eifrig kaiserlich gesinnt, starb 1680 mit Hinterlassung einer stattlichen Bibliothek und anderer reichen Sammlungen. 1653 war er in den Reichsfreiherrnstand erhoben worden.

Autor  
Flathe.
Empfohlene Zitierweise  

Flathe, Heinrich Theodor, „Friesen“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 87 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd139619488.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
NDB 5 (1961), S. 611 f.
ADB 8 (1878), S. 87

PND: 139619488
Artikel drucken

Index

Friesen

Name: Friesen
Lebensdaten: unbekannt
Beruf/Lebensstellung: Freiherren von Friesen; sächsische Adelsfamilie
Konfession: lutherisch
Autor NDB: Blaschke, Karlheinz
Autor ADB: Flathe, Heinrich Theodor
PND: 139619488

Weitere Informationen

Informationsangebote zu

Friesen

PND
139619488

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)

Nachlassdatenbank beim Bundesarchiv

Nachlässe
Kalliope