<< Friedrich Karl, Prinz von Preußen
Friedrich I. der Streitbare >>
Friedrich
Kardinal, Erzbischof von Ravenna (seit Herbst 1001),
† 1004.
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus
sächs. Geschl.;
B (?) Ziazo (Dietrich), Patrizius in Rom.
Leben ↑
Friedrich läßt sich wiederholt in der engeren Umgebung Ottos III. als Freund nachweisen (vor Rom, Ravenna, beim Besuch Ottos in Venedig). 1001 scheiterte er als päpstlicher Legat auf der Synode in Pöhlde in seinem Bemühen, den Streit um Gandersheim beizulegen, und zwar am Widerstand Erzbischof Willigis' von Mainz trotz Verhängung der Suspension über diesen. Als Erzbischof des so wichtigen Ravenna wurde Friedrich mit Beweisen kaiser
|licher Gunst überschüttet. Nach Ottos Tode hielt er weiter treu zum Reich und war einer derjenigen, die sich für die Fortdauer der deutschen Herrschaft in Italien gegen Arduin einsetzten. Nach seinem frühen Tod blieb der bischöfliche Stuhl bis zum Italienzuge Heinrichs II. 1014 unbesetzt.
Literatur ↑
Jbb. d. Dt. Gesch., Otto III., Heinrich II.;
R. Holtzmann,
Gesch. d.
sächs. Kaiserzeit,
31955.
Autor ↑
Hans Jürgen RieckenbergEmpfohlene Zitierweise ↑
Rieckenberg, Hans Jürgen, „Friedrich“,
in: Neue Deutsche Biographie
5
(1961), S.
566 f.
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd136026214.html
Friedrich
Name: Friedrich
Lebensdaten: erwähnt 1001, gestorben 1004
Beruf/Lebensstellung: Kardinal; Erzbischof von Ravenna
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Rieckenberg, Hans JürgenPND: 136026214
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Friedrich
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136026214
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