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Bach, Johann August >>
Bach, August Wilhelm
Organist und Komponist,
* 3.10.1796 Berlin,
† 15.4.1869 Berlin. (lutherisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Gottfried Bach, Sekretär am Lotterieamt und Organist an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin;
M Friederike Marie Rechholtz (1765–1807).
Leben ↑
Die erste musikalische Ausbildung erhielt Bach bei seinem Vater, dann unterrichteten ihn K. Zelter (Kontrapunkt), L. Berger (Klavier) und C. W. Henning (Violine). 1814 wurde er Organist an der Gertrauden-, 1816 an der Marienkirche. Er bildete F. Mendelssohn im Orgelspiel aus. 1822 berief Zelter ihn an das im gleichen Jahr gegründete Königliche Institut für Kirchenmusik (1832 Nachfolger Zelters, 1858 Professor). Bach, der auch Lehrer an der Berliner Akademie der Künste war, errang mit seinen Werken keine nachhaltigen Erfolge, hingegen war sein „Choralbuch für das Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für evangelische Gemeinden“ (Berlin 1830) weit verbreitet.
Werke ↑
Bonifacius, Oratorium, 1832; Psalm 100, 1840; Iphigenia in Delphi, Drama; Lieder (auf Texte
v. K. A. Kahlert); Klavier- und Orgelmusik.
Literatur ↑
H. Mendel-A. Reissmann, Musikal. Conversationslex., 1870;
Riemann.
Portraits ↑
ehemals in d.
Bibl. d. Singakademie zu Berlin
(verschollen); Bleistiftzeichnung
v. A. Menzel „Bach am Klavier” stellt
wahrsch. B. dar (
Slgg. d. Staatl Museen, Berlin).
Autor ↑
Rudolf ElversEmpfohlene Zitierweise ↑
Elvers, Rudolf, „Bach, August Wilhelm“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
491
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119307499.html
Bach, August Wilhelm
Name: Bach, August Wilhelm
Lebensdaten: 1796 bis 1869
Geburtsort: Berlin
Sterbeort: Berlin
Beruf/Lebensstellung: Komponist; Berliner Organist; Musikdirektor
Konfession: lutherisch
Autor NDB:
Elvers, RudolfPND: 119307499