<< Falke, Otto von
Falkenberg, Dietrich von >>
Falke, Friedrich
Landwirt,
* 7.7.1871 Schwarzholz (Altmark),
† 10.3.1948 Gollensdorf (Altmark).
Genealogie
| Leben
| Auszeichnungen
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Karl,
Gutsbes.;
M Auguste Schönemann;
⚭ 1899 Adelheid,
T d. Justizrats Theodor Weber aus Halle; 6
K.
Leben ↑
Nach Studium in Halle wurde Falke Assistent bei J. Kühn, 1901 außerordentlicher und 1920 ordentlicher Professor in Leipzig. Seine erste Aufgabe war die Umgestaltung des Landwirtschaftlichen Institutes, dessen Institut für Betriebslehre er übernahm. Als Ministerialrat in der sächsischen Landesregierung (seit 1918) förderte er den Ausbau der landwirtschaftlichen Versuchsanstalten, gründete die höhere Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Pillnitz und reorganisierte das landwirtschaftliche Schulwesen und die Wirtschaftsberatung. In der alten Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft war Falke als Vorsitzender der Ackerbauabteilung und des Sonderausschusses für Wiesen und Weiden tätig. 1933 folgte er einem Rufe der türkischen Regierung nach Ankara, gründete dort eine Hochschule für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Veterinärwesen.
Auszeichnungen ↑
GR.
Werke ↑
W u. a.
Braunheubereitung,
21903;
Dauerweiden,
31920. –
Neubearb.: Kraffts Betriebslehre,
121920;
Kraffts Tierzuchtlehre,
131920. –
Hrsg.: Jb. f. Weidewirtsch. u. Zuchtlehre.
Literatur ↑
Nachruf in:
Dt. landwirtsch. Presse 72, 1949,
Nr. 38, S. 10;
Rhdb.Autor ↑
Otto E. HeuserEmpfohlene Zitierweise ↑
Heuser, Otto E., „Falke, Friedrich“,
in: Neue Deutsche Biographie
5
(1961), S.
9
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd101673809.html
Falke, Friedrich
Name: Falke, Friedrich
Lebensdaten: 1871 bis 1948
Geburtsort: Schwarzholz (Altmark)
Sterbeort: Gollensdorf (Altmark)
Beruf/Lebensstellung: Landwirt; Professor der Landwirtschaft in Leipzig und Ankara
Konfession: keine Angabe
Autor NDB:
Heuser, Otto E.PND: 101673809