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Albrecht der Beherzte >>
Albrecht (Albert)
Herzog von Sachsen-Wittenberg,
† 28.6.1385 bei Ricklingen (Hannover).
Genealogie
| Leben
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
Aus dem Geschlecht der Askanier;
V Herzog Otto von Sachsen;
M Elisabeth,
T Herzog Wilhelms von Lüneburg;
⚭ Katharina,
T Graf Woldemars I. von Anhalt,
Witwe des Herzogs Magnus II. von Braunschweig-Lüneburg.
Leben ↑
Um 1355 erhielt Albrecht von Kaiser Karl IV. für die Linie Sachsen-Wittenberg die Anwartschaft auf das Herzogtum Lüneburg, dessen Mannesstamm mit Herzog Wilhelm 1369 ausstarb. Dieser versuchte jedoch, das Herzogtum dem welfischen Hause zu erhalten und seinem Schwiegersohn Herzog Ludwig von Braunschweig und nach dessen Tode dessen Bruder Magnus II. Torquatus sein Land zu vererben. Der Lüneburgische Erbfolgekrieg, den Albrecht nach Wilhelms Tod gegen Herzog Magnus II. zu führen hatte, endete nach dessen Tod (25.7.1373) mit einem vorläufigen Vergleich, der den beiden Geschlechtern abwechselnd die Herrschaft über das Herzogtum zusprach. Albrechts Stütze im Kampf um das Herzogtum wurden die Städte, besonders Lüneburg, mit deren Hilfe er in den folgenden Jahren Schlösser und Burgen seiner Gegner als Stützpunkte zu gewinnen suchte. Er fiel bei der Belagerung der Burg Ricklingen bei Hannover.
Literatur ↑
ADB I
(unter Albert);
W. Havemann,
Gesch. d. Lande Braunschweig u. Lüneburg I, 1853;
O.
v. Heinemann,
Gesch. v. Braunschweig u. Hannover, 3
Bde., 1882–92;
O. Hofmann, Der Lüneburger Erbfolgestreit, 1896;
W.
Frhr. v. Mandelsloh, Aus d. Regierungszeit d. Hzg.s
A. v. Sachsen u. Lüneburg 1371-1385, in:
Ztschr. d.
Hist. Ver. f. Niedersachsen, 1909.
Autor ↑
Herbert MundhenkeEmpfohlene Zitierweise ↑
Mundhenke, Herbert, „Albrecht“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
173-174
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135939917.html
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Albert VII. >>
Albert
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Albert, Herzog von
Sachsen, † 28. Juni
1385, Sohn des Herzogs Otto und Neffe des Kurfürsten
Rudolf II., erhob als Sohn der Elisabeth,
einer Tochter des Herzogs Wilhelm von Lüneburg, mit welchem der
Mannsstamm des älteren Hauses Lüneburg erlosch, Ansprüche auf
dieses Herzogthum und erhielt mit den übrigen damals lebenden
Fürsten des sachsen-wittenbergischen Hauses im J. 1355 vom Kaiser
Karl IV. die Anwartschaft auf dasselbe.
Allein Wilhelm von Lüneburg selbst wünschte sein Land seinem
andern Eidam, dem Herzoge Ludwig von Braunschweig, zuzuwenden und
suchte auch nach dessen Tode durch Einsetzung von Ludwigs Bruder,
Magnus mit der Kette, zu seinem Erben Lüneburg bei dem welfischen
Hause zu erhalten. Darüber entbrannte nach Wilhelms Hinscheiden
(1369) der sogenannte lüneburg'sche Erbfolgestreit, welcher nach
dem Tode des Herzogs Magnus bei Lenesta (1372) durch einen
vorläufigen Vergleich dahin beigelegt wurde, daß zuerst Herzog
A.
von Sachsen uud sein Oheim Wenzel, nach deren Ableben
aber je der älteste Fürst aus dem braunschweigischen Hause über
Lüneburg regieren und dann später der Besitz des Herzogthums
zwischen beiden Geschlechtern abwechseln sollte.
A.
selbst hat die Vortheile dieses Vergleichs nicht lange
mehr genossen, denn er ward bei der Belagerung des Raubnestes
Ricklingen durch ein Wurfgeschoß getödtet. Er war vermählt mit
Katharina, Tochter Woldemars I. von
Anhalt, die ihn um fast zwei Jahrzehnte überlebte.
Autor ↑
v. Hnm.
Empfohlene Zitierweise ↑
Hnm., von, „Albert“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
204
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd135939917.html?anchor=adb
Albrecht
Name: Albrecht
Namensvariante: Albert
Namensvariante: Albrecht von Sachsen
Lebensdaten: erwähnt um 1355, gestorben 1385
Sterbeort: bei Ricklingen (Hannover)
Beruf/Lebensstellung: Herzog von Sachsen-Wittenberg
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Mundhenke, HerbertAutor ADB:
Hnm., vonPND: 135939917
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Albrecht
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