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Arpe, Peter Friedrich
Leben
| Autor
| Literatur
| Zitierweise
Leben ↑
Arpe: Peter
Friedrich
A.
Rechtsgelehrter, geb. 10.
Mai 1682 zu Kiel, wo
sein Vater Senator, später Bürgermeister war; † 4. Nov. 1740 in
|Schwerin.
Nachdem er das Gymnasium zu Lüneburg besucht hatte, studirte er
seit 1699 in Kiel, lebte eine Zeit lang in Kopenhagen, und
begleitete einen jungen dänischen Grafen nach Wolfenbüttel, aus
die Ritter-Akademie, 1712 nach Holland, von wo er 1716 nach seiner
Vaterstadt zurückkehrte. Hier erhielt er die Professur des
öffentlichen und vaterländischen Rechts, die er 1721 antrat. Im
Aug. 1724 entlassen, begab er sich nach Hamburg, wurde daselbst
1729 Braunschweig-Wolfenbüttler Resident mit dem Titel
Legationsrath, aber nach dem Tode des Herzogs August Wilhelm 1731
entlassen. 1733 fand er eine Anstellung als Justizrath bei der
Regierungskanzlei in Schwerin. Von seinen Schriften gab er selbst
Nachricht in seinen "Feriae aestivales, sive
scriptorum suorum historia". 1726. Sein letztes Werk ist:"Themis Cimbrica, sive de Cimbrorum et vicinarum
gentium antiquissimis institutis commentarius". 1737. Auch
ist er der Verfasser der "Réponse à la
dissertation de Mr. de la Monnoye sur le traité des trois
imposteurs". 1716. Endlich wird ihm beigelegt das
handschriftliche Werk der Kieler Universitäts-Bibliothek: "Das
verwirrte Cimbrien", von welchem I. H.
Schulze einen Auszug unter dem Titel: "Geschichte des Herzoglich
Schleswig-Holstein-Gottorfischen Hofes und dessen vornehmster
Staatsbedieten", 1774, veranstaltet hat.
Literatur ↑
Vgl. Ratjen, Chronik der Univ. zu Kiel. 1858. S. 53; Serapeum
1870. S. 340.
Autor ↑
Steffenhagen.
Empfohlene Zitierweise ↑
Steffenhagen, „Arpe, Peter Friedrich“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
608-609
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116353244.html?anchor=adb
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Arpe, Peter Friedrich
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