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Arnswaldt, Karl Friedrich Alexander Freiherr von
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Arnswaldt: Frhr.
Karl
Friedrich Alexander von
A.
, hannoverscher Staats- und Cabinetsminister und
Curator der Universität Göttingen, geb. 11.
September 1768 zu Celle, studirte 1785—88 in Göttingen und
durchlief dann rasch die ersten Stufen des hannoverschen
Staatsdienstes, schon 1792 Kammerrath, 1803 mit dem Titel eines
geheimen Kammerraths bekleidet. Während der westfälischen
Herrschaft blieb er den Geschäften fern, nach Beseitigung
derselben aber war er, 18. Januar 1814, seinem Vater, dem geh.
Rath, Consistorialpräsident und erstem Curator der Universität
Göttingen (geb. zu Helborn 5. Nov. 1733,
erst in sächsisch-weimarischen, dann in hannoverschen Diensten)
von
A.
, hannoverscher Staats- und Cabinetsminister und
Curator der Universität Göttingen, geb. 11.
September 1768 zu Celle, studirte 1785—88 in Göttingen und
durchlief dann rasch die ersten Stufen des hannoverschen
Staatsdienstes, schon 1792 Kammerrath, 1803 mit dem Titel eines
geheimen Kammerraths bekleidet. Während der westfälischen
Herrschaft blieb er den Geschäften fern, nach Beseitigung
derselben aber war er, 18. Januar 1814, seinem Vater, dem geh.
Rath, Consistorialpräsident und erstem Curator der Universität
Göttingen (geb. zu Helborn 5. Nov. 1733,
erst in sächsisch-weimarischen, dann in hannoverschen Diensten)
von
A.
, hannoverscher Staats- und Cabinetsminister und
Curator der Universität Göttingen, geb. 11.
September 1768 zu Celle, studirte 1785—88 in Göttingen und
durchlief dann rasch die ersten Stufen des hannoverschen
Staatsdienstes, schon 1792 Kammerrath, 1803 mit dem Titel eines
geheimen Kammerraths bekleidet. Während der westfälischen
Herrschaft blieb er den Geschäften fern, nach Beseitigung
derselben aber war er, 18. Januar 1814, seinem Vater, dem geh.
Rath, Consistorialpräsident und erstem Curator der Universität
Göttingen (geb. zu Helborn 5. Nov. 1733,
erst in sächsisch-weimarischen, dann in hannoverschen Diensten),
studirte 1785—88 in Göttingen und durchlief dann rasch die ersten
Stufen des hannoverschen Staatsdienstes, schon 1792 Kammerrath,
1803 mit dem Titel eines geheimen Kammerraths bekleidet. Während
der westfälischen Herrschaft blieb er den Geschäften fern, nach
Beseitigung derselben aber war er, 18. Januar 1814, seinem Vater,
dem geh. Rath, Consistorialpräsident und erstem Curator der
Universität Göttingen (geb. zu Helborn 5. Nov. 1733, erst in sächsisch-weimarischen, dann in
hannoverschen Diensten) von A., hannoverscher Staats- und
Cabinetsminister und Curator der Universität Göttingen, geb.
11. September 1768 zu Celle,
studirte 1785—88 in Göttingen und durchlief dann rasch die ersten
Stufen des hannoverschen Staatsdienstes, schon 1792 Kammerrath,
1803 mit dem Titel eines geheimen Kammerraths bekleidet. Während
der westfälischen Herrschaft blieb er den Geschäften fern, nach
Beseitigung derselben aber war er, 18. Januar 1814, seinem Vater,
dem geh. Rath, Consistorialpräsident und erstem Curator der
Universität Göttingen (geb. zu Helborn 5. Nov. 1733, erst in sächsisch-weimarischen, dann in
hannoverschen Diensten)
|für die Besorgung der
Universitätssachen beigeordnet, nach dessen Tode (14. Oct. 1815)
zum Staatsminister und zweiten, später zum ersten Curator ernannt,
eine Stelle die er beibehielt, als er 1828 das Ministerium
niederlegte, und der er sich mit voller Hingebung und Liebe
widmete. Selbst im Besitz umfassender geistiger Bildung, mit Sinn
für wahre Wissenschaft, hat er, in Gemeinschaft mit dem geh.
Cabinetsrath G. E. F. Hoppenstedt, eine lange Reihe von Jahren
hindurch die Angelegenheiten der Universität mit einsichtsvoller
Sorgfalt und glücklichstem Erfolg geleitet. Es war die Zeit, da
Lücke, Gieseler, Göschen, K. Fr. Eichhorn, Albrecht, Bluhme, K. O.
Müller, Dahlmann, die beiden Grimm, Herbart, Gervinus berufen,
Gauß u. a. der Universität erhalten wurden, da diese in den 20er
Jahren ihre höchste Frequenz erreichte, auch nach der
Erschütterung des Jahres 1831 sich noch einmal zu neuer Blüthe
erhob. Da erfolgten die Ereignisse von 1837.
A.
hat die Protestation der sieben Professoren gegen
Aufhebung des Staatsgrundgesetzes zurückzuhalten gesucht. Die
gewaltsamen Maaßregeln gegen sie erfolgten ohne sein Zuthun und
Wissen. Da er sich weiter unter der neuen Regierung auch in seiner
Wirksamkeit mannigfach gehemmt sah, nahm er Anfang 1838 seinen
Abschied und lebte in stiller Zurückgezogenheit bis zu seinem Tode
den 27. April 1845. Göttingen, wo er auch der Gesellschaft der
Wissenschaften als auswärtiges Mitglied angehörte, bewahrt ihm
neben Münchhausen ein dankbares Andenken.
Autor ↑
G. W.
Empfohlene Zitierweise ↑
W., G., „Arnswaldt, Karl Friedrich Alexander Freiherr von“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
598-599
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd116352655.html?anchor=adb
Arnswaldt, Karl Friedrich Freiherr von
Name: Arnswaldt, Karl Friedrich Freiherr von
Namensvariante: Arnswaldt, Karl Friedrich Alexander Freiherr von
Lebensdaten: 1768 bis 1845
Beruf/Lebensstellung: hannoverischer Minister; Kurator der Universität Göttingen
Konfession: evangelisch?
Autor ADB:
W., G.PND: 116352655