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Arndt, Peter Friedrich
Leben
| Autor
| Zitierweise
Leben ↑
Arndt: Peter Friedrich
A.
, geb. 23. August
1817 zu Treptow an der
Rega, † 2. August 1866
zu Berlin. Nach Beendigung
seines Studiums der Mathematik in Greifswald erhielt
A.
die Stelle eines Oberlehrers am Gymnasium zu
Stralsund. Im Jahre 1854 habilitirte er sich als Privatdocent der
Mathematik in Berlin, wurde durch Patent vom 24. März 1862 zum
außerordentlichen Professor der Mathematik an derselben
Universität ernannt und starb 49 Jahre alt an der Cholera. Seine
litterarische Thätigkeit zeigte sich in einer 1845 zu Stralsund
gedruckten Dissertation über Kettenbrüche ("Disquisitiones nonnullae de fractionibus
continuis"), in Aussätzen in Crelle's Journal für die Jahre
1846 und 1847, wie für Grunert's "Archiv der Mathematik und
Physik" von 1847 an. Er behandelte theils zahlentheoretische
Gegenstände, theils Fragen der algebraischen Analysis und der
Integralrechnung. Eine große Strenge der Schlußfolgerung war ihm
eigenthümlich, der gegenüber die Eleganz einigermaßen zurücktrat.
Dieselbe Strenge verlangte er auch von den Werken Anderer, daher
der ungemein scharfe Ton mancher bon ihm verfaßten Kritiken, deren
Form weit mehr als ihr Inhalt ihm viele Feinde zuzog.
Autor ↑
Cantor.
Empfohlene Zitierweise ↑
Cantor, Moritz, „Arndt, Peter Friedrich“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
553
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd117662755.html?anchor=adb
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