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Aretin, Karl Maria Freiherr von >>
Aretin, Johann Georg Freiherr von
bayerischer Politiker,
* 29.3.1771 Ingolstadt,
† 30.1.1845 München. (katholisch)
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Portraits
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
B Johann Adam von Aretin (s. 2), Johann Christoph von Aretin (s. 3);
⚭ Amberg 22.8.1796 Henriette von Teuffel (1775–1839); 2
S, 3
T.
Leben ↑
Aretin studierte in Heidelberg Kameralwissenschaften. War sein ältester Bruder Johann Adam als Oberstlehnhofkommissar Nachfolger seines Vaters geworden, so trat Aretin seines Vaters Erbe bei der Donaumooskultur an, wo er 1793 Moosrichter und Administrator von Karlskron wurde. 1796 kam er als Straßenbaudirektor nach Amberg, wo er sich mit historischen Studien befaßte. 1806 wurde er Straßendirektor in Innsbruck und 1808 Generalkommissar des Eisackkreises in Brixen. Er versuchte vergeblich, den Säkularisationsbefehlen aus München entgegenzuwirken. 1809 gelang es ihm, den Eisackkreis
|aus den Wirren des Tiroler Aufstandes herauszuhalten. – Im bayerischen Landtag setzte er sich 1828 energisch für die Errichtung von Eisenbahnlinien ein. Als Zeichner und Aquarellmaler hat er sich einen guten Namen gemacht.
Werke ↑
Aktenmäß. Donaumooskulturgesch., Amberg 1795; 4 wichtige Aktenstücke d. Donaumooskultur in Bayern, ebenda 1796; Der Genius
v. Bayern unter Maximilian IV., 4 H., 1802–04.
Literatur ↑
ADB I; Anonymus,
Gesch. d. Deportation d.
kgl. bayer. Zivilbeamten nach Ungarn, 1810; L. O. Warmuth,
Gesch. d. Mooskultur in Bayern unter Kurfürst Karl Theodor, 1908, S. 149 f.; J. Hirn, Tirols Erhebung 1809, Innsbruck 1909, S. 65, 85
u. ö.;
ThB;
s. a. L zu 2).
Portraits ↑
Ölgem. im Besitz d.
Gf. Moy, Tagmersheim.
Autor ↑
Karl Otmar Freiherr von Aretinergänzt [d. Red.]Empfohlene Zitierweise ↑
Aretin, Karl Otmar Freiherr von, „Aretin, Johann Georg Freiherr von“,
in: Neue Deutsche Biographie
1
(1953), S.
348-349
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119522497.html
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Aretin, Johann Georg Freiherr von
Leben
| Autor
| Literatur
| Zitierweise
Leben ↑
Aretin: Joh. Georg
Freiherr v.
A.
, bairischer Staatsbeamter und Generalcommissar in
Baiern, geb. 29. März 1770 zu
Ingolstadt, † 30. Jan. 1845. Er studirte in Heidelberg,
wurde 1793 Administrator des Donaumoosgerichtes, als welcher er
sich große Verdienste um die Mooscultur erwarb. 1796 wurde er zum
Hofkammerrath und 1799 zum Director der Landesdirection in Amberg
ernannt, 1806 zum Straßen- und Wasserbauinspector in Tirol. Als
daselbst 1809 die Insurrection ausbrach, wurde er Generalcommissar
des Eisackkreises zu Brixen, aber als österreichischer Gefangener
nach Ungarn abgeführt. 1810 erhielt er als Belohnung für seine
Verdienste von dem König von Baiern das Lehngut Mendorferbuch und
ein ansehnliches Jahrgeld. Von da an lebte er am seinen Gütern den
Wissenschaften, Künsten und der Landwirtschaft.
Literatur ↑
Unter seinen publicistischen, nationalökonom. und
landwirthschaftl. Schriften (vgl. N. Nekrol. 1845 S. 1103) ist
hervorzuheben die "Aktenmäß. Donaumooskulturgeschichte" 1795 und
die "Jahrbücher der Landwirthschaft in Baiern" (herausg. von ihm
mit M. v. Schönleutner) 3 Jahrgänge 1823—26.
Autor ↑
Löbe.
Empfohlene Zitierweise ↑
Löbe, „Aretin, Johann Georg Freiherr von“,
in: Allgemeine Deutsche Biographie
1
(1875), S.
519
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd119522497.html?anchor=adb
Aretin, Georg Freiherr von
Name: Aretin, Georg Freiherr von
Namensvariante: Aretin, Johann Georg Freiherr von
Lebensdaten: 1771 bis 1845
Geburtsort: Ingolstadt
Sterbeort: München
Beruf/Lebensstellung: bayerischer Politiker; Nationalökonom
Konfession: katholisch
Autor NDB:
Aretin, Karl Otmar Freiherr vonAutor ADB:
LöbePND: 119522497