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Drabsanft, Matthis

 LebenAutorZitierweise

Leben  
Drabsanft: Matthis D., Dichter, verfaßte im J. 1489 im Dienste seines Herrn, des Stallmeisters Jacob Silberkammer, ein gereimtes Spruchgedicht "von den Schlachten in Holland". Er behandelt die Streitigkeiten und Kämpfe, welche zwischen dem Haupte der holländischen Partei der "Hoeken", Franz von Brederode (Franz Bredrod nennt ihn der Dichter), und Maximilian I. in dem genannten Jahre stattfanden. Auf Seiten der Kaiserlichen stehend, beginnt der Dichter nach einer allgemeinen orientirenden Einleitung mit den Ereignissen bei Schidam und schließt mit der Gefangennahme Johanns von Naeldwyk (Johann Alweg), eines der Kämpfer der "Hoeken", durch den königlichen Stallmeister am 17. Juni. Durch große Roheit der Form, die es oft nur wie Prosa erscheinen läßt, sticht das im Uebrigen frische Gedicht nicht zu seinem Vortheil von den vielen kunstreichen Volksdichtungen ab. Gedruckt in v. Liliencron's histor. Volksliedern der Deutschen 2, 253—261; über die geschichtliche Grundlage vgl. daselbst S. 240 ff.

Autor  
Bartsch.
Empfohlene Zitierweise  

Bartsch, Karl, „Drabsanft, Matthis“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 367 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd102570671.html?anchor=adb

Quelle/Vorlage: 
ADB 5 (1877), S. 367

PND: 102570671
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Index

Drabsanft, Matthis

Name: Drabsanft, Matthis
Lebensdaten: erwähnt 1489, gestorben Ende 15. Jahrhundert
Beruf/Lebensstellung: Dichter
Konfession: katholisch
Autor ADB: Bartsch, Karl
PND: 102570671

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Drabsanft, Matthis

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102570671

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