<< Dittmarsch, Alfred Ludwig
Dobeneck, Hiob von >>
Dittrich, Georg Paul Max
Chemiker,
* 9.9.1864 Görlitz,
† 5.6.1913 Heidelberg.
Genealogie
| Leben
| Werke
| Literatur
| Autor
| Zitierweise
Genealogie ↑
V Oskar (1830–85),
Reg.geometer in Görlitz,
S des Kanzleirats Peter aus Landeshut (Schlesien);
M Liddy (1833–1916),
T des Dr. med.
Frdr. Schelle in Dresden;
⚭ 1902 Helene Schultz (
* 1880) aus Osterode (Ostpreußen); 1
S, 2
T.
Leben ↑
Dittrich studierte Naturwissenschaften in Leipzig, München, Göttingen und in Heidelberg, wohin er seinen Lehrern Victor Meyer und Karl von Auwers gefolgt war und wo er 1890 promovierte. Zunächst als Assistent am chemischen Universitäts-Laboratorium, dann an der badisch Geologischen Landesanstalt in Heidelberg tätig, widmete er sich anschließend dem Studium der Nahrungsmittelchemie. 1895 erwarb er seine Approbation als Nahrungsmittelchemiker und habilitierte sich 1897 für Chemie (1903 Professor) an der Universität Heidelberg. Als August Bernthsen in die Badische Anilin- und Soda-Fabrik berufen wurde, übernahm erst J. Brühl, dann Dittrich dessen Laboratorium in der Brunnengasse. Von hier aus veröffentlichte er eine stattliche Reihe von analytischen Untersuchungen, die sich teils auf Vervollkommnung der Methodik, teils auf geologische Fragen beziehen. Vor allem in den Berichten der Deutschen Chemischen Gesellschaft sind seine quantitativen Trennungen mit Hilfe von Persulfaten erschienen. Die Mitteilungen der Geologischen Landesanstalt enthalten wertvolle Arbeiten von ihm über die chemischen Beziehungen zwischen den Quellwässern und den Ursprungsgesteinen sowie über Absorptionserscheinungen bei zersetzten Gesteinen. Dittrich hat sich durch seine liebenswürdige, schlichte und gediegene Natur eine große Zahl von Freunden erworben.
Werke ↑
Anleitung
z. Gesteinsanalyse, 1905; Chem. Praktikum: Qualitative Analyse, 1906, Quantitative Analyse, 1908; Chem. Experimentierübungen f. Studierende
u. Lehrer, 1911;
zahlr. Zs.aufsätze.
Literatur ↑
Berr. d. Dt. Chem.
Ges. 46, 1913, S. 1892;
Kürschner, Lit.-Kal., 1913
(W);
BJ XVIII (
Tl. 1913,
L);
Pogg. IV, V.
Autor ↑
Karl FreudenbergEmpfohlene Zitierweise ↑
Freudenberg, Karl, „Dittrich, Georg Paul Max“,
in: Neue Deutsche Biographie
4
(1959), S.
4
[Onlinefassung]; URL:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd117645648.html
Dittrich, Max
Name: Dittrich, Max
Namensvariante: Dittrich, Georg Paul Max
Lebensdaten: 1864 bis 1913
Geburtsort: Görlitz
Sterbeort: Heidelberg
Beruf/Lebensstellung: Chemiker
Konfession: keine Angabe
Autor NDB:
Freudenberg, KarlPND: 117645648
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Dittrich, Max
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117645648
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