Name
Friedrich I.
Namensvarianten
Friedrich III.
Lebensdaten
erwähnt 1192, gestorben 1200
Geburtsort
-
Sterbeort
-
Beruf/Lebensstellung
Burggraf von Nürnberg
Konfession
katholisch
Autor NDB
-
Autor ADB
-
GND
133574555
ndb null

Friedrich

  • Leben

    Friedrich, Graf von Zollern (III.), Burggraf von Nürnberg (I.), geb. vor 1139, † bald nach 1. Oct. 1200 (14., 24. Juni 1201?), jüngerer Sohn Friedrichs II., Grafen von Zollern und der Wohlthäterin des Klosters Zwiefalten, Udilhild von Urach, in seinen früheren Jahren Halbbruder jenes Klosters, übernimmt erst nach dem Tode seiner übrigen männlichen Verwandten die Verwaltung seines Besitzthums und befindet sich, nachweislich seit 1171, im Dienste Kaiser Friedrichs I. und seiner Söhne, des Herzogs Friedrich von Schwaben, Kaiser Heinrichs VI. und König Philipps. Dnrch seine Verheirathung mit Sophie von Raabs oder Razaza, der einzigen Tochter des Burggrafen Konrads II. von Nürnberg, gewann er, indem ihm nach des letzteren Tode die Burggrafschaft von Kaiser Heinrich VI. (zwischen 25. Aug. 1190 und 8. Juli 1192) verliehen wurde, eine Erweiterung seiner territorialen und politischen Macht, welche ihn und seine Nachkommen in den Rang der angesehensten Fürsten Süddeutschlands emporhob. Denn wenngleich das Burggrafenamt ihm neben einer ausgedehnten Gerichtsbarkeit "an des Kaisers Statt" und anderen Grafenrechten den Besitz einiger Gebäude in der Stadt Nürnberg und von vier kleinen Ortschaften in deren Nähe verlieh, so wurde er doch zugleich durch seine Gemahlin, die alleinige Erbin der Grafen von Raabs und Abenberg, Herr der zahlreichen Allodialgüter, welche denselben in Franken und Oesterreich zugehörten.

    • Literatur

      R. v. Stillfried-Alcantara, Monum. Zollerana. Riedel, Die Ahnherren des preuß. Königshauses bis zu Ende des 13. Jahrh. Thl. 1.

  • Autor

  • Empfohlene Zitierweise

    Hirsch, Theodor, "Friedrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 7 (1878), S. 569 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/ppn133574555.html?anchor=adb

Friedrich I.

Friedrich I.

Friedrich I.